Die Linke, Die PARTEI, Volt, Wählergemeinschaft Celle e.V. (WG) und Zukunft Celle haben in der Vergangenheit per Stellenanzeige bundeweit nach geeigneten Kandidat*innen für die Wahl zum Oberbürgermeister in der Stadt Celle am 13.09.2026 gesucht. Trotz bislang ausbleibendem Erfolgs wird eine positive Bilanz gezogen.
„Die Stellenanzeige war aus unserer Sicht dennoch ein voller Erfolg“, sagt Jörg Rodenwaldt, Fraktionsvorsitzender der Gruppe Die Linke/Zukunft Celle im Stadtrat. „Dass wir also durch die überregionale Verbreitung sowohl in Stadt und Landkreis Celle als auch bis nach Düsseldorf geeignete Bewerberinnen und Bewerber angesprochen haben, spricht für diesen ungewöhnlichen Weg.“
„Wir haben in den vielen Gesprächen aber auch kein Blatt vor den Mund genommen, sondern transparent und offen mit den Bewerberinnen und Bewerbern auch über die Herausforderungen eines solchen Wahlkampfs, sowohl in finanzieller und zeitlicher Hinsicht, aber auch im Hinblick auf das plötzliche in der Öffentlichkeit stehen gesprochen“, sagt Kai Peters, Geschäftsführer der Stadtratsfraktion WG/Die Partei.
„Es hat sich leider auch hier bestätigt, was kommunalpolitisch in ganz Deutschland zu beobachten ist: Es wird immer schwieriger, engagierte und geeignete Menschen für die Kommunalpolitik und die damit verbundenen vielfältigen Herausforderungen so zu begeistern, dass sie auch bereit sind, diese Herausforderungen anzunehmen“, so Jörg Rodenwaldt weiter.
„Für Celle sind wir erleichtert, dass es unabhängig von persönlichen oder parteipolitischen Präferenzen jetzt doch zu einem solch wichtigen Diskurs kommt und die Wählerinnen und Wähler jetzt zumindest wirklich eine Wahl haben“, so Kai Peters zur Kandidatur der als parteilos antretenden Karin Abenhausen.
